3. Arbeitstreffen der BFD-Bundessprecher 2017 in Zierenberg

Vom 06. bis zum 08.10.2017 fand unser 3. Arbeitstreffen in Zierenberg bei Kassel statt. Dabei arbeiteten wir an unseren Projekten weiter, welche wir bei Telefonkonferenzen und unserem 2. Arbeitstreffen in Köln bereits angefangen haben.

Unser Schwerpunkt lag dabei auf der Amtsübergabe an die neuen Sprecher im Januar 2018.

Wir haben uns in unseren Arbeitskreisen Anerkennung, Öffentlichkeitsarbeit und Wahlsystem zusammen gefunden und unsere bisherigen Arbeitsergebnisse zusammengetragen und aufbereitet. Wir haben unsere Ergebnisse in Dokumenten festgehalten, um den neuen Sprechern die Einarbeitung in die Aufgaben und Themengebiete zu erleichtern. Besonders wichtig ist uns, dass unsere Nachfolger von unseren Erfahrungen profitieren können.

Für die geplante Übergabe in Schleife haben wir unter anderem an den Übergabedokumenten der einzelnen Arbeitskreise, dem Ablauf und der Präsentation vor Ort gearbeitet. Zusätzlich erfolgten einige Aktualisierungen unserer Social Media Kanäle (Website und Facebook).

Wir warten gespannt auf die BundessprecherInnen 2018!

Informationen zur BFD Bundessprecherwahl

Im Herbst dieses Jahres werden die nächsten SprecherInnen im Bundesfreiwilligendienst gewählt.

Die Wahl findet über die Internetseite des Bundesamts zum Bundesfreiwilligendienst statt

(www.bundesfreiwilligendienst.de).

Aktuell sind wir SprecherInnen vor allem in unserem Arbeitskreis Sprechersystem damit beschäftigt sowohl das aktuelle Wahlsystem einfacher und direkter zu gestalten, als auch das Sprechersystem an sich ein wenig umzustrukturieren. Bis dies allerdings geschafft ist läuft die Bundessprecherwahl im Bundesfreiwilligendienst wie folgt ab:

Um ein wahlberechtigter BFDlerIn zu sein muss man sich im Zeitraum vom 14.09.2017 bis zum 11.10.2017 auf der Internetseite des Bundesamtes als Wähler registrieren. Mit den Daten die man bei der Registrierung angegeben hat kann man jetzt in den geschützten Bereich der Internetseite und dort dann später seine Stimme abgeben oder sich als BundessprecherIn zur Wahl aufstellen.

Alle Freiwilligen, die als WählerInnen registriert sind, erhalten kurz vor dem Wahltermin per E-Mail einen Transaktionscode. Mit diesem können sie ab dem 26.10.2017 bis zum 14.11.2017 ihre Stimme über den geschützten Bereich – ebenfalls auf der Internetseite des BAFzA (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben) – abgeben.

Die Stimmabgabe ist nur dann möglich, wenn man sich zu deren Zeitpunkt tatsächlich im Dienstverhältnis befindet. Das Dienstverhältnis muss jedoch nicht über den kompletten Wahlzeitraum andauern.

Unverzüglich nach Abschluss der Wahl stellt der Wahlvorstand das Wahlergebnis fest.

Als SprecherInnen und StellvertreterInnen gewählt sind die vierzehn Freiwilligen, auf die die meisten Stimmen entfallen und die der Wahl zugestimmt haben. Wichtig: Wer gewählt wurde, muss die Wahl innerhalb von 48 Stunden annehmen!

Die Namen der gewählten Sprecherinnen und Sprecher sowie der gewählten Stellvertreterinnen und Stellvertreter werden vom Wahlvorstand auf der Internetseite veröffentlicht.

Hier noch einmal die Daten in der Übersicht:

14.09.2017 – 11.10.2017 Registrierung und Kandidatur

26.10.3017 – 14.11.2017 Stimmabgabe

Fotoquelle:bundesfreiwilligendienst.de

ECHT! – Artikel – 04/17

Liebe BFDlerInnen,

in den letzten Ausgaben der ECHT haben wir uns als Person vorgestellt, von selbstorganisierten Arbeitstreffen berichtet und von Veranstaltungen zu denen wir gegangen sind erzählt.

Jetzt möchten wir euch gerne das vorstellen, womit wir uns die letzten Monate befasst haben und wovon wir hoffen, dass es die nächsten BFD-Bundessprecher weiterführen wollen. Denn nur wenn langfristig an unseren Projekten weitergearbeitet wird, können wir auch etwas erreichen.

Um unsere Arbeit zu strukturieren haben wir uns in verschiedene Arbeitskreise aufgeteilt. Vier von uns kümmern sich um den Bereich „Anerkennung“. Sie setzten sich dafür ein mehr Aufmerksamkeit auf die Anerkennung des Bundesfreiwilligendienstes zu lenken und möchten im Zuge dessen den Freiwilligenausweis bekannter machen, auf Berufsmessen über den BFD informieren und ein Freiwilligendticket möglich machen. Außerdem setzten sie sich für eine Urkunde für die BFDlerInnen ein, welche für das Absolvieren ihres Dienstes ausgestellt werden soll. Drei von uns bilden den Arbeitskreis „Sprechersystem“. In diesem Arbeitskreis geht es darum bessere Voraussetzungen für die Arbeite als BFD-Bundessprecher zu schaffen, in dem mehr Mitspracherecht gegeben und eine pädagogische, moderatorische und politische Begleitung gestellt wird. Außerdem die Wähler die Person die sie wählen vor der Wahl mindestens einmal getroffen haben und die Kandidaten sollen vor ihrer Wahl bereits wissen was die Aufgaben der Bundessprecher sind. Des Weiteren wünschen wir uns einen Fördertopf, von dem die Bundessprecher Gelder für Bundesaktionstage oder andere Projekte verwenden können und sich so leichter eigenständig organisieren können.

Unser dritter und nunmehr letzter Arbeitskreis ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die daran Beteiligten sorgen dafür, dass Ihr da draußen von unseren Aktivitäten erfahrt, und über unsere Vorhaben und Handlungen informiert seid. Bei Problemen in eurem Bundesfreiwilligendienst könnt Ihr euch auch gerne an den Kummerkasten wenden. Wir versuchen euch umgehend zu helfen.

Unsere Forderungen und Ziele vertreten wir auf verschiedenen Veranstaltungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder dem Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben und vor den Zentralstellen. Wie zum Beispiel auch bei der Zentralstellensitzung im Juni oder der Beiratssitzung des Bundesfreiwilligendienstes (siehe Foto).

Falls Ihr weitere Fragen oder Anregungen habt, dann könnt Ihr gerne auf unserer Website oder unserer Facebook-Page vorbei schauen und uns eine Nachricht da lassen.

Wir freuen uns von euch zu hören!

Johanna, im Auftrag der BundessprecherInnen

 

Fotoquelle: bundesfreiwilligendienst.de

ECHT! – Artikel – 03/17

Liebe BFDler/innen,

wir wollen euch heute wieder von unserer Arbeit in eurem Interesse berichten, da Ihr als Wähler auch wissen sollt, was wir tun.

Im letzten Heft haben wir euch mitgeteilt, dass einige von uns an der Fachtagung des Bundesfamilienministeriums zum Thema Freiwilligendienste mit Flüchtlingsbezug teilgenommen haben. Wir konnten in Berlin durch Vorträge und viele intensive Gespräche mit Freiwilligen und Verantwortlichen des Bundesfreiwilligendienstes gute Ideen und Inspirationen mitnehmen. Wer von euch mehr wissen möchte, kann sich über unsere Seite bundesprecher.net, in dem dazu gehörigen Blogg oder auch über unsere facebook-Seite genauer informieren. Fünf Sprecher/innen haben Anfang April an einem Treffen mit Vertretern verschiedener Zentralstellen teilgenommen. In dem sehr intensiven und offenen Gedankenaustausch wurden sie über die Zusammenarbeit mit dem BAFzA und Ansprechpartner informiert. Außerdem wurde eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Zentralstellen und Bundessprechern vor allem bezüglich der Reformierung des Wahlsystems besprochen.

Am letzten Aprilwochenende fand unser zweites Sprechertreffen in Köln statt. Am Freitag besprachen wir zunächst aktuelle Themen der Arbeitskreise, die sich vor allem mit organisatorischen Fragen beschäftigten, und wir legten unseren Arbeitsplan fest. Wir erarbeiteten ein neues Positionspapier zu den wichtigsten Themen. So werden wir uns verstärkt um die Anerkennung bemühen, besonders um die bessere Akzeptanz des Freiwilligenausweises, die GEZ-Befreiung für Freiwilligendienstleistende, die bundesweite Einführung eines Freiwilligentickets und die Ausstellung einer Dienstzeit-Urkunde. Außerdem arbeiten auch wir intensiv an der Veränderung des Wahlsystems. Kurzfristig wollen wir eine bessere Information zur Bundessprecherwahl erreichen. Dazu haben wir den Flyer komplett umstrukturiert. Außerdem wollen wir uns als Sprecher öffentlich z.B. auf den Berufsmessen durch Mitarbeit am Stand des Bundesfreiwilligendienstes bekannter machen und für die Wahl werben. Langfristig aber muss ein neues System zur Bundessprecherwahl entwickelt werden. Auch die Arbeit der Sprecher sollte vom BAFzA besser informell, strukturell und materiell unterstützt werden.

Manchmal habt Ihr, liebe BFDler/innen, genau wie wir auch das Gefühl, dass sich nichts verändert und man nichts erreichen kann. Aber Veränderung beginnt und besteht aus vielen kleinen Schritten. Man muss sie nur gehen und braucht dafür einen langen Atem. Die kleinen Erfolge können weitere in Gang setzen. Wir unterstützen die Bestrebungen in Thüringen, ein Freiwilligen-Ticket (vergleichbar dem Semester-Ticket von Studenten) einzuführen. Und wenn erst einer anfängt, dann …

In diesem Sinne wünschen wir euch einen langen Atem bei eurem Bundesfreiwilligendienst.

Eure Bundessprecher/innen

2. Arbeitstreffen der BFD-Bundessprecher 2017

Vom 28.04. bis zum 30.04.2017 haben wir uns ein zweites Mal zusammengefunden, um über unsere gemeinsamen Themen zu diskutieren, an unseren Projekten und Ideen zu feilen und von Angesicht zu Angesicht über den Bundesfreiwilligendienst zu sprechen.

Außerhalb der Arbeitstreffen kommunizieren wir nur über das Telefon, sehen nie was die anderen gerade tun und erkennen weder Mimik noch Gestik. Allein unsere Stimme muss Ausdruck dafür sein wie wir über einzelne Themen denken und wie wir unsere Standpunkte vertreten wollen.

So ein Treffen bringt also eine erfrischende Prise unsere Arbeit als BundessprecherInnen.

Leider konnten nicht alle 14 BundessprecherInnen bzw. VertreterInnen nach Köln reisen. Nichtsdestotrotz konnten wir bei diesem Arbeitstreffen daran arbeiten unsere gemeinsamen Aufgaben und Ziele voranzutreiben.

Anwesend waren Vertreter der Arbeitskreise (AK) Anerkennung, Wahlsystem und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Themen des Wochenendes waren unter anderem:

  • das Erstellen eines Positionspapiers mit unseren Forderungen an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)
  • die Planung der Amtsübergabe an die nachfolgende Generation von BundessprecherInnen im Januar kommenden Jahres
  • die Ausarbeitung eines Vorstellungsbogens, mit dem wir BundessprecherInnen uns gegenüber allen anderen Bundesfreiwilligen deutschlandweit ein Gesicht geben möchten
  • die Weiterarbeit an Dankesurkunden für die Tätigkeit als Bundesfreiwillige und an Vergünstigungen wie Freiwilligentickets im ÖPNV
  • die Weiterentwicklung unserer Website
  • die Neukonzeption des Wahlflyers für die kommende BundessprecherInnen-Wahl

Unser Arbeitstreffen war eine gute Möglichkeit in einigen Punkten voranzukommen, hat der Gruppendynamik bestimmt nicht geschadet und war insgesamt ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende.

Wir sind dankbar für die Ermöglichung derartiger Arbeitstreffen, durch die wir mit gebündelter Kraft zu der Weiterentwicklung des Bundesfreiwilligendienstes beitragen können. Wir freuen uns über das bisher Geschaffte sowie auf alles was noch kommt und hoffen den nachfolgenden Generationen von BundessprecherInnen den Weg ebnen zu können.