Treffen mit Lena Ahrends von vidi
Ich bin Jürgen von den BFD Bundessprechenden. Mit Lena Ahrends von vidi (Verband internationa Dienste) habe ich mich über Incoming Freiwilligendienste und die Situation der zur Zeit ca. 2000 Menschen im Incoming BFD ausgetauscht. Ein BFD in Deutschland ist für Menschen aus der ganzen Welt möglich. Sie leisten Dienst in sozialen, ökologischen und kulturellen Projekten. Incoming Freiwilligendienste eröffnen allen Beteiligten die Chance, miteinander und voneinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.
Aus unseren Kontakten zu Incoming Freiwilligen erfahren wir aber auch: Der Alltag von Incoming Freiwilligen ist auch durch Herausforderungen geprägt. Das beginnt schon vor dem Freiwilligendienst mit den Visaformalitäten und dem Zurechtfinden in der deutschen Bürokratie. Wenn die Einsatzstelle keine Unterkunft bietet, dann wird die Wohnungssuche ein großes Problem. Die Aufgaben im Freiwilligendienst und die Erwartungen der Einsatzstelle sind manchmal nicht klar. Gerade zu Beginn fehlen soziale Kontakte, man fühlt sich einsam. Die deutsche Sprache ist eine echte Herausforderung. Alle diese Probleme und Herausforderungen sind bekannt, haben schon viele andere vor Euch bewältigt und es gibt Tipps und Informationen, die Euch unterstützen können. Auf unserer Homepage habe ich einige gelistet. Wir hoffen, dass Euch diese Tipps helfen, wenn Ihr vor Herausforderungen steht. Diese Tipps findet ihr hier!
Weitere Informationen über den Incoming BFD findet Ihr zum Beispiel im Internet unter:
- www.bundesfreiwilligendienst.
de im Downloadbereich unter “Internationale Freiwillige “ - www.freiwillig-ja.de unter “Informationen für Interessenten aus dem Ausland “
- www.internationaledienste.de mit reichhaltigen Informationen von vidi
Einzelne Träger, zum Beispiel die Träger der Zentralstelle vidi bieten spezielle Incoming Programme an. Hier wird für Unterkunft gesorgt und die besonderen Bedarfe von Incoming Freiwilligen werdengezieltadressiert. A1ndere Zentralstellen oder Träger verfügen über mehr oder weniger Erfahrung mit Incoming Freiwilligen, das kann dann auch schon mal zu Problemen führen.
Gerade am Anfang kann es für die Incomer schwierig sein, soziale Kontakte aufzubauen. In Metropolen und Ballungsräumen wird das vielleicht weniger ein Problem darstellen als bei einem Einsatz im ländlichen Raum.
Die Wohnungssuche in Deutschland kann unheimlich schwer sein. Träger mit eigenem Incoming Programm stellen in der Regel auch eine Unterkunft zur Verfügung.
Schon vor dem Einsatz werdet Ihr Bekanntschaft mit der deutschen Bürokratie machen. Visavergabe, Ausländerbehörde, Steuer-ID, Bankkonto eröffnen, das ist alles nicht einfach zu verstehen. Wendet Euch an Eure Einsatzstelle oder den Träger, damit die bei den bürokratischen Prozessen unterstützen.
Neue Umgebung, wenig Geld, Sprachprobleme das alles kann psychische Belastungen hervorrufen. Wendet Euch bei Problemen an Eure Einsatzstelle oder Träger, damit die Euch unterstützen können oder aufzeigen, wo Ihr weitere Unterstützung finden könnt.
Viele Probleme sind lösbar, wenn sie offen angesprochen und gemeinsam angegangen werden.
Und solltet Ihr einmal nicht weiterkommen, dann könnt Ihr Euch an uns, die BFD Bundessprechenden, wenden. Wir wollen gerne unterstützen!
Etwas will ich betonen: Ich finde es toll, dass Ihr hier seid und ich in meinem BFD so vielen engagierten Incoming Freiwilligen begegnen konnte. Klasse , dass Ihr Eure Erfahrungen und Kompetenzen in unseren BFD einbringt und wir gemeinsam miteinander und voneinander lernen können!












































