Aktuelles

Wir auf der Bundesfreiwilligenkonferenz

Vom 9. bis 12. April waren wir auf der ersten Bundesfreiwilligenkonferenz (BFK) im Walderlebniszentrum im Soonwald (Rheinland-Pfalz).

Zu Beginn wollen wir uns ganz herzlich beim Orga-Team bedanken, das diese Konferenz erst möglich gemacht hat.

Am Donnerstag sind wir angekommen, haben uns gegenseitig kennengelernt und einen ersten Einblick in die drei verschiedenen Freiwilligendienstformate (BFD, FSJ, FÖJ) bekommen.

Ab Freitag ging es dann in die inhaltliche Arbeit: Wir haben uns intensiv mit den Strukturen der Freiwilligendienste beschäftigt und erste Arbeitskreise (AKs) gegründet. Unter anderem der AK-Orga, der sich um die Planung zukünftiger BFKs kümmert, sowie der AK-ÖffKomm, der die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Konferenz übernimmt. Außerdem haben wir an spannenden Workshops teilgenommen, zum Beispiel zu Zukunftsvisionen für Freiwilligendienste oder dazu, wie man am besten mit Politiker:innen diskutiert.

Samstag ging es dann richtig in die Tiefe. Gemeinsam haben wir Themen gesammelt, bei denen wir im Bereich Freiwilligendienste Handlungsbedarf sehen. Daraus sind politische Arbeitsgruppen (PAGs) entstanden, in denen wir konkrete Forderungen ausgearbeitet haben. Am Abend und bis spät in die Nacht haben wir diese schließlich in ein gemeinsames Positionspapier gepackt – dieses findet ihr auch hier auf unserer Webseite.

Am Sonntag konnten wir unser Positionspapier Vertreter:innen aus Politik und Ministerium vorstellen und mit ihnen in einen direkten Austausch gehen. Begleitet wurde das Ganze auch von der Presse.

Die BFK war für uns alle eine tolle Erfahrung. Wir nehmen viele neue Ideen, Motivation und Kontakte mit in unsere weitere Arbeit.

Auch nach der Konferenz bleiben wir vernetzt, tauschen uns mit anderen Freiwilligenvertretungen aus und arbeiten daran, unsere Forderungen umzusetzen. Ein großes Ziel dabei: Die BFK soll keine einmalige Sache bleiben, sondern regelmäßig stattfinden.

Text: Judith Langer

Unser erstes Arbeitstreffen – ECHT für euch da!

Anfang März hatten wir als eure Bundessprechenden unser erstes richtiges Arbeitstreffen im Bildungszentrum Ith und es war richtig gut!

Wir konnten leider nicht vollzählig vor Ort sein, aber wir haben das Beste draus gemacht und uns natürlich schon vorher ausgetauscht. Wir haben die Zeit genutzt, um uns intensiv auszutauschen und in Arbeitsgruppen an den Themen weiterzuarbeiten, die uns gerade beschäftigen.
Ein Thema war zum Beispiel wieder die Vergünstigung des Deutschlandtickets oder auch wie wir mit euch Freiwilligen besser in Kontakt treten können.
Außerdem hatten wir spannende Gespräche über Zoom mit FREIWILLIG-JA und weiteren Leuten, die sich auch für Freiwillige einsetzen und Lust haben, etwas zu bewegen.
Das hat uns nochmal neue Perspektiven gegeben.

Vor Ort haben wir auch die Seminargruppen besucht, mit euch gesprochen und eure Themen mitgenommen.
Wenn ihr noch Anliegen habt, schreibt uns jederzeit gerne an info@bundessprecher.net oder
kummerkasten@bundessprecher.net.

Und natürlich haben wir auch gemeinsam Zeit verbracht, waren auf dem Ith wandern und Content für Instagram produziert, da kommt also einiges auf euch zu! Schaut also gerne vorbei (@bundessprecher_innen).

Wir haben uns sehr gefreut, auf dem Ith zu sein, und sind schon dabei, die
nächsten Treffen zu planen!

Text: Lea Matuschik

Den Beitrag könnt ihr auch nochmal in dem „ECHT“ Magazin nachlesen.
„ECHT“ ist das Magazin für den Bundesfreiwilligendienst und zeigt die vielen Möglichkeiten, die es im Bundesfreiwilligendienst gibt. Neben spannenden Reportagen über die verschiedenen Einsatzbereiche gibt es aktuelle Tipps und Termine – echt informativ eben!

Das Magazin erscheint viermal im Jahr. Die aktuelle Ausgabe findet ihr hier:

Austausch mit der Grünen Bundestagsfraktion

Wir als Bundessprechende hatten am 26.02. die Gelegenheit, unsere Interessen und Anliegen im Bundestag zu vertreten. Im Rahmen der Vision 2030 wurden einige Funktionsträger*innen von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einem Austausch eingeladen. Dabei hatten wir die Möglichkeit, Ideen zur Stärkung der Freiwilligendienste einzubringen.

Im Fokus standen die Themen „Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst“, „kostenreduzierter ÖPNV für Freiwillige“, „eine Taschengelduntergrenze“ sowie eine stärkere „pädagogische Begleitung“. Mit diesen Forderungen hoffen wir, den Freiwilligendienst inklusiver zu gestalten und Freiwillige besser zu unterstützen.


Austausche mit politischen Funktionsträger*innen sind wichtig, um gemeinsam an diesen strukturellen Themen zu arbeiten. Wir sind dankbar, diese Gelegenheit zum Dialog erhalten zu haben.

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