Daran arbeiten wir

Unsere AGs

Social Media

Die Social Media AG kümmert sich um unsere Social Media Kanäle. Auf Instagram findet ihr uns unter @bfdbundessprecher_innen. Dort posten wir relevante Dinge wie unsere aktuellen Ziele und was wir bisher erreicht haben.

 

Politik

Die Politik AG geht mit Politikern ins Gespräch um unsere Ziele durchzubringen. Wir haben ins unserem aktuellen Positionspapier rein geschrieben wofür wir stehen und was wir in unserer Zeit schaffen wollen.

 

Gleichstellung

Die Gleichstellung AG kümmert sich um dich und deinen BFD. Sie bearbeiten das Thema „Anti-Diskriminierung“.  Das heißt sie setzen sich gegen Diskriminierung ein. Sie sind dein Ansprech-Partner bei Problemen.

 

Pressestelle

Die Pressestelle AG betreibt die E-Mail-Adresse Info@bundessprecher.net, an die ihr euch mit euren Anliegen wenden könnt. Sie betreibt auch diese Website. Außerdem gehört noch die Schirm-Orga zur Pressestelle AG, da über den Emailverkehr auch die Treffen von uns Bundessprechern geplant werden.

 

Sticker

Die Sticker AG ist eines unserer großen Projekte in diesem Jahr. Dort wollen wir auf uns aufmerksam Bundessprecher aufmerksam machen und mit den Aufklebern z.B. auf die nächste Wahl aufmerksam machen, damit die Wahlbeteiligung bei der nächsten Bundessprecherwahl größer wird.

 

Unsere Positionen

 

Für starke und gerechte Freiwilligendienste

Freiwilligendienste sind ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie verbinden Menschen, fördern den Perspektivwechsel und ermöglichen es, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Doch trotz der hohen Nachfrage stehen immer weniger Mittel zur Verfügung. Die aktuellen Haushaltskürzungen gefährden die Zukunft dieser wichtigen Programme und erschweren vielen Interessierten den Zugang zu einem Freiwilligendienst.

Deshalb fordern wir eine Rücknahme der Kürzungen, einen Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst für alle Interessierten und eine Erhöhung des Taschengeldes auf 805 Euro. Nur so können Freiwilligendienste für alle offen und zugänglich bleiben – unabhängig von sozialer Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.

Wir setzen uns für eine nachhaltige Stärkung der Freiwilligendienste ein, damit Engagement nicht zum Luxus wird, sondern für alle möglich bleibt.

Positionspapier BFD 03.02.2025

 

Freie Fahrt für Freiwillige

Freiwilligendienste bieten Menschen jeden Alters die Möglichkeit wertvolle Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen kennenzulernen, sich neu zu orientieren und sich sozial zu engagieren. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, dass jede*r die Möglichkeit hat, einen Bundesfreiwilligendienst auszuüben.

Wenn allerdings die Interessen eines potenziellen Freiwilligen von dem lokalen Angebot abweichen, können Fahrtkosten entstehen, die mit dem aktuellen Taschengeld eines Freiwilligen nicht tragbar sind.

Freiwillige Wehrdienstleistende haben bereits die Möglichkeit, ohne finanziellen Aufwand ihre Einsatzstelle zu erreichen. Deshalb sollte eine Fahrtkostenübernahme auch im BFD erfolgen. Bereits seit Generationen
kämpfen die Sprecher*innen aller Freiwilligendienste für die Umsetzung des Projektes „Freie Fahrt für Freiwillige“.

Auch wir als Bundessprecher*innen sehen in diesem Projekt großes Potenzial und eine enorme Relevanz.

Hier haben wir für euch zusammengefasst, in welchem Bundesland es bereits vergünstigte Tickets für Freiwillige gibt.

Änderung der Wahlverordnung

Es ist wichtig, dass die Freiwilligen die Möglichkeit zur Beteiligung und Gestaltung ihres Freiwilligendienstes haben und auf Missstände aufmerksam machen können. Nur so kann der Bundesfreiwilligendienst für die Freiwilligen wie für die Einsatzstellen stetig verbessert werden.

Das Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) sieht dafür eine Wahl von Sprecher*innen vor, die die Freiwilligen gegenüber Einsatzstellen, Trägern, Zentralstellen und der zuständigen Bundesbehörde vertreten. Grundsätzlich ist es ein gutes Konzept, diese Interessensvertretung gesetzlich festzuschreiben. In der Realität ergibt sich jedoch ein wesentliches Problem:

Die Wahlbeteiligung ist verschwindend gering.

Bei den letzten Wahlgängen beteiligten sich selten mehr als einige hundert Freiwillige. Die Wahlbeteiligung liegt damit im Promillebereich. Unser vollständiges Positionspapier findet ihr hier:

Kritik am Pflichtdienst

Immer wieder wird die Debatte um ein verpflichtendes soziales Pflichtjahr angestoßen, dass alle jungen Menschen erfüllen müssten.

Wie als Bundessprecher*innen stehen einem verpflichtenden Dienst kritisch gegenüber, da aus unserer Sicht die jetzigen Bedingungen für die Freiwilligen es nicht zumutbar für alle Menschen sind und Personen, die schon einen anderen Lebensweg für sich planen darin behindern würde.

Eine Verbesserung der Bedingen würde aus unserer Sicht außerdem die Attraktivität des Dienstes verbessern und somit auch ohne eine Verpflichtung mehr Menschen ansprechen.

Hier ist unser Positionspapier zu dem Thema:

Antidiskriminierung und Inklusion

Gemeinsam für mehr Gleichberechtigung im Freiwilligendienst:

Wir finden, dass der BFD noch nicht so divers ist, wie er sein könnte. Mehr Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, einen Freiwilligendienst zu machen wir alle profitieren von mehr Vielfalt.

Deswegen sind wir allem voran vertrauliche Ansprechpersonen, wenn ihr Probleme in eurer Einsatzstelle habt, die das Thema Diskriminierung betreffen. Außerdem haben wir konkrete Pläne, um Diversität im BFD zu fördern.

Wir möchten, zusammen mit anderen FSJ-Sprechenden, eine breitere Infokampagne aufstellen, die Menschen an allen Schulformen anspricht. Dadurch sollen Informationen, z.B. wo man als Mensch mit Behinderung im BFD Hilfsmittel beantragen kann, besser zugänglich gemacht werden.

Außerdem befassen wir uns mit dem Thema Arbeitsmarktneutralität. Wenn Freiwillige wie Angestellte arbeiten, aber nicht so bezahlt werden, läuft etwas falsch. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass auch Menschen unter 27 Jahren bald einen BFD in Teilzeit machen können.

Schließlich wollen wir noch Safe Spaces ins Leben rufen und uns für gendergerechte Sprache einsetzen.