Unser erstes Arbeitstreffen!

Anfang dieses Monats, vom 01. bis zum 03.03.2019, fand das erste Arbeitstreffen der Bundessprecher*innen im Naturfreundehaus Teutoburg (bei Bielefeld) statt. Ein Arbeitstreffen ist ein selbstorganisiertes Treffen über zwei oder drei Tage, das das BAFzA uns Bundessprecher*innen bezahlt.

In einer Gruppe von 14 Menschen, die auch noch verteilt in ganz Deutschland leben, ist es alles andere als einfach, einen Termin zu finden, an dem jede*r kommen kann – daher waren wir auf dem Treffen leider nur zu siebt. Nichtsdestotrotz haben wir viele Grundsatzdiskussionen geführt, evaluiert, was bisher gelaufen ist und wie es gelaufen ist, und uns neue Ziele für die Zukunft gesteckt. Das alles, kurz gesagt unsere Arbeitsergebnisse, möchten wir euch gerne hier präsentieren:


  Was bisher lief:

Höchste Priorität hatte natürlich die Stellungnahme zu dem von Frau Dr. Giffey vorgeschlagenen Konzept zur Verbesserung aller Freiwilligendienste. Hier haben wir zuerst in Gruppen einzelne Abschnitte des Konzeptes bearbeitet und die dabei entwickelten Stellungnahmen zusammengefasst. Über die zusammengefügte Stellungnahme sprachen wir dann in einer Telko (Telefonkonferenz).

Als wir die Stellungnahme für uns fertig verfasst hatten, setzten wir uns mit den Bundessprecher*innen des FÖJ in Kontakt und fragten sie, ob sie sich dem Konzept anschließen wollen. Sie bejahten und fügten eigene Punkte hinzu, die wir momentan noch einmal abschließend besprechen. Unsere Stellungnahme zum Konzept der Ministerin wird also bald veröffentlicht werden!

Einige von uns, vor allem die Berliner Sprecherinnen, standen in regem Kontakt mit Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich mit Freiwilligendiensten befassen. Aus diesen Treffen haben sie neue Perspektiven und neues Wissen mitgenommen, das sie natürlich mit uns teilten. Außerdem helfen solche Treffen der Arbeitsgruppe Netzwerk: Durch den regen Austausch konnten wir noch einmal überdenken, ob wir einen Verein gründen wollen – ein Plan, den wir in Schleife eigentlich schnell wieder über Bord geworfen haben. Ein Verein, in dem die Sprecher*innen aller Freiwilligendienste und vor allem auch ehemalige Sprecher*innen sind, würde jeder neuer Sprechergeneration den Anfang sehr erleichtern und die Bundessprecher*innenarbeit produktiver machen, da die Orientierungsphase zu Amtsbeginn (in der wir momentan immer noch stecken!) massiv verkürzt werden könnte. Einige von uns stehen nun also eng mit den Sprecher*innen des FÖJ in Kontakt und beschäftigen sich mit diesen mit einer Vereinsgründung.

Ebenfalls sehr fleißig war unsere Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit: Zahlreiche Bilder wurden auf Instagram gepostet, um den Freiwilligen einen Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen. Auch die Website wurde komplett renoviert, sodass wir jetzt auf einen übersichtlichen und schönen Internetauftritt stolz sein können.


      Was bei unserem Arbeitstreffen beschlossen wurde:

Zunächst haben wir festgestellt, dass wir die Kommunikation innerhalb der Arbeitsgruppen und einzelnen Sprecher*innen untereinander verbessern müssen. Wir richteten viele neue Gruppen und ein neues System ein, von dem wir hoffen, dass es unsere Produktivität ankurbelt und wichtige Dinge nicht mehr zum Untergehen neigen.

Des Weiteren haben wir viel über die Seminare diskutiert, da sich bislang schon mehrere Menschen bei uns darüber beschwert haben. Wir haben festgestellt, dass dies ein riesiger Themenblock ist, wir aber konkret kaum eine Möglichkeit haben, etwas an der Gesetzeslage o.Ä. zu ändern. Daher werden wir unsere Reichweite nutzen, um in den nächsten Monaten über die Seminare aufklären: Warum es so ist, wie es ist, was schiefläuft, und was man als Freiwillige*r vielleicht tun kann.

Nicht ganz so viele Menschen, aber doch einige (besonders in Anbetracht der Tatsache, dass es gar nicht so viele gibt, die einen FWD in der Pflege machen), haben sich auch über die Bedingungen für Freiwilligendienstler*innen in der Pflege beschwert. Viele berichten von Ausnutzung und mangelnder Wertschätzung. Auch hier sehen wir unsere Aufgabe vor allem darin, auf das Problem aufmerksam zu machen.

Natürlich haben wir ebenfalls über „Giffeys Konzept“, wie wir es nennen, diskutiert. Wir haben weitere Arbeitsschritte beschlossen und zukünftige Termine festgelegt.

In puncto Öffentlichkeitsarbeit möchten wir die Facebook-Seite wiederbeleben und öfter Blogbeiträge für die Website schreiben. Es gibt auch schon einige coole Ideen, also bleibt gespannt…

Liebe Grüße

eure BFD-Bundessprecher*innen 🙂




bundessprecher
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